Aktuelles

Generali baut Gesundheitsdienstleister

21.11.2018 | 19:00 Uhr | Friederike Krieger

Um stärker mit Firmenkunden ins Geschäft zu kommen, baut die deutsche Tochter des italienischen Versicherers Generali einen Gesundheitsdienstleister für Unternehmen auf. Die Generali Health Services mit Sitz in Köln soll im kommenden Jahr an den Start gehen. Das kündigte Deutschlandchef Giovanni Liverani beim Investorentag der Generali in Mailand an. Das neue Unternehmen, das auf Ressourcen des Krankenversicherers Central zurückgreift, soll unter anderem Gesundheitsprogramme bei psychischen Belastungen, Rückenschmerzen und Diabetes sowie ärztliche Zweitmeinungen anbieten.

Ordentlich Druck im Kessel

21.11.2018 | 19:00 Uhr | Herbert Fromme

Der Wettbewerb in der Autoversicherung wird härter. Erstmals seit Jahren sinken die Preise. Die Allianz will wieder Marktführerin werden.

Ein Insurtech namens Allianz

21.11.2018 | 18:30 Uhr | Jonas Tauber

Nachschlag – Der aktuelle Kommentar Es ist inzwischen ein Allgemeinplatz: Die Versicherungsbranche hat sich im laufenden technologischen Wandel nicht als Vorreiter hervorgetan. Die Suppe müssen unter anderem die Makler auslöffeln, weil es keinen Datenstandard gibt. Darin waren sich die Teilnehmer des „Branchentalk Digitalisierung“ in Berlin einig. Vertreter von Versicherern, Maklern und Insurtechs diskutierten über den Stand der Dinge und welche Entwicklungen für die Zukunft zu erwarten sind.

Dacadoo wirft den Risiko-Rechner an

21.11.2018 | 17:00 Uhr | Katrin Berkenkopf

Digitale Trends 2019 Mit nur wenigen persönlichen Angaben verlässliche Angaben zum Krankheits- und Sterblichkeitsrisiko generieren und damit Kunden schnell einen risikoadäquaten Preis für eine Lebensversicherung nennen können – dies verspricht das Risiko-Tool des Schweizer Unternehmens Dacadoo. Die sogenannte Risk Engine beschleunigt nicht nur das Underwriting, sondern erspart auch dem Kunden Zeit und Arbeit und verbessert daher die Wettbewerbsfähigkeit des Versicherers, glaubt Dacado

USA: Staatliche Flutversicherung auf der Kippe

21.11.2018 | 16:30 Uhr | Nina Nöthling

Was in Deutschland immer mal wieder zur Debatte steht, ist in den USA bereits vorhanden: eine staatlich geförderte Elementarversicherung, die Schäden durch Flut und Überschwemmung abdeckt. Doch das National Flood Insurance Program (NFIP) wird am 30. November auslaufen. Sollte der Kongress keine Verlängerung beschließen, würden mehr als fünf Millionen Amerikaner ihren Versicherungsschutz gegen Überschwemmung und Flut verlieren. Zwei Senatoren haben jetzt einen Gesetzesentwurf für eine sechsmonatige Verlängerung vorgelegt. Allerdings hat NFIP ein viel größeres Problem. Das Programm ist tief in den roten Zahlen und müsste eigentlich überholt werden.

Generali greift an

21.11.2018 | 14:15 Uhr | Friederike Krieger

Generali-Chef Philippe Donnet hängt die Latte hoch. Beim Investorentag in Mailand kündigte er an, den Gewinn pro Aktie in den kommenden drei Jahren um 6 Prozent bis 8 Prozent jährlich zu steigern. Das ist mehr, als sich der Konkurrent Allianz vorgenommen hat. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, will der Konzern 3 Mrd. Euro bis 4 Mrd. Euro in Wachstum investieren. Donnet will organisch wachsen, ist aber auch bereit für Zukäufe. Ein konkretes Übernahmeziel ist aber noch nicht in Sicht.

Bewährtes Telenotarztsystem

21.11.2018 | 12:15 Uhr | Ilse Schlingensiepen

Mit einem Telenotarztsystem ist notärztliche Kompetenz direkt verfügbar. Die Versorgung wird dadurch verbessert.

Aufseher gehen Brexit-Restrisiken an

21.11.2018 | 11:15 Uhr | Friederike Krieger

Bestehende grenzüberschreitende Versicherungsverträge werden nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU zwar weiterhin nach dem Zivilrecht gültig sein, ob das aber auch nach dem Aufsichtsrecht gilt, ist unter den EU-Mitgliedern umstritten. Einige sind der Meinung, dass britische Versicherer ohne Lizenz für die EU auch keine Schäden aus den Verträgen mehr regulieren dürfen. Eiopa arbeitet jetzt zusammen mit den nationalen Aufsehern an einer Lösung.

Hersteller wollen ersten Zugriff auf Autodaten

20.11.2018 | 19:00 Uhr | Jonas Tauber

Die Kfz-Versicherer warnen vor einem Datenmonopol der Autohersteller. Manager der beiden führenden Gesellschaften HUK-Coburg und Allianz forderten auf einer GDV-Veranstaltung in Berlin einen freien Zugang zu den Daten in modernen Autos. Ein Vertreter des Autoverbands VDA versprach einen diskriminierungsfreien Zugang für Unternehmen aus anderen Branchen. Allerdings müsse der erste Zugriff aus Sicherheitsgründen den Herstellern vorbehalten sein. Eine wichtige Rolle spielte auf der Veranstaltung außerdem die Frage, wie die Verantwortung für einen Unfall bei teilautonomem Fahren sichergestellt werden kann.

Swiss Re: Asien ist Wachstumsmarkt der Zukunft

20.11.2018 | 18:00 Uhr | Patrick Hagen

Der Rückversicherer Swiss Re rechnet damit, dass Asien in den kommenden Jahren immer stärker zum Wachstum in der Versicherungsbranche beitragen wird. In den kommenden beiden Jahren werden die sich entwickelnden Märkte Asiens dreimal so stark bei den Prämien zulegen wie der weltweite Durchschnitt, prognostizierte Swiss Re-Chefsvolkswirt Jérôme Haegeli. Das Wachstum der Weltwirtschaft wird sich zwar verlangsamen, bis 2020 seien die Aussichten für die Versicherer aber weiterhin gut.