Aktuelles

Ökonomischer Schachzug oder echte Qualitätsoffensive?

28.12.2017 | 14:00 Uhr | Ilse Schlingensiepen

Ärztevertreter warnen vor den Folgen einer vermeintlich qualitätsorientierten Krankenhausplanung. Statt Sanktionen, sollten der Versorgungsbedarf und die Förderung der Qualität im Vordergrund stehen.

PKV: Gesundheitsprogramme kommen gut an

28.12.2017 | 10:00 Uhr | Ilse Schlingensiepen

Privat Krankenversicherte wissen es zu schätzen, wenn der Versicherer ihnen Unterstützung bei bestimmten Krankheiten anbietet. Das ist die Erfahrung der zu Generali gehörenden Central Krankenversicherung, die Programme zu verschiedenen Krankheitsbildern aufgelegt hat. Mit einem telefonbasierten Coaching bei Patienten mit einer Depression konnte die Central gute Erfolge erzielen – insbesondere nachdem sie das Programm besser an die Bedürfnisse der Patienten angepasst hatte. Der Versicherer setzt auch auf die gezielte Steuerung der Versorgung von Kunden mit selteneren Erkrankungen wie einer HIV-Infektion.

Dringend nötige Atempause

27.12.2017 | 17:15 Uhr | Patrick Hagen

An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Leerer Terminkalender, Themen des kommenden Jahres

Die Zauberstabpolice

27.12.2017 | 15:00 Uhr | Nina Nöthling

Video-Spiele sind längst nicht mehr nur für Nerds in abgedunkelten Räumen: Wie bei anderen Sportarten gibt es Ligen, weltweite Wettkämpfe und hohe Preisgelder. Der Umsatz des Gamingmarkts betrug 2017 weltweit 1,5 Mrd. Dollar. Von diesem Kuchen will sich der Schweizer Versicherer Baloise ein Stück abschneiden. Er will eine Videospiel-Police auf den Markt bringen, die unter anderem virtuelle Gegenstände gegen Diebstahl und Hackerangriffe absichert.

Reale Police für virtuelle Messer

26.12.2017 | 18:30 Uhr | Nina Nöthling

Das Schweizer Unternehmen Baloise will künftig Video-Spiele versichern. Schließlich geben die Spieler viel Geld für ihre Leidenschaft aus.

Vorsorge fürs liebe Vieh

22.12.2017 | 14:15 Uhr | Claudia Wanner

Krankenversicherungen für Tiere sind in Großbritannien ein Erfolgsmodell, auf über 1 Mrd. Pfund Prämienvolumen ist der Markt gewachsen. Besonders erfolgreich ist die Allianz-Tochter Petplan unterwegs. Doch das Umfeld wird schwieriger. Daher setzen die ersten Anbieter auf Fitnesstracker und die Zusammenarbeit mit Insurtechs.

Die Allianz sucht die Offensive

22.12.2017 | 13:00 Uhr | Herbert Fromme

Die Entscheidung kommt gerade noch rechtzeitig. Der Beschluss der Allianz, den Kern ihrer Software als Open Source frei zugänglich zu machen und für die übrigen Teile eine Plattformlösung anzustreben, macht die Weiterentwicklung des Allianz Betriebssystems überhaupt erst möglich. Auch das gilt nur, wenn es sich denn in dem Wettbewerbsumfeld durchsetzt. Für andere Versicherer ist das ein machtvolles Signal: Selbst der Marktführer glaubt nicht mehr daran, dass er im Alleingang mit seiner IT die großen Ansprüche des Versicherungsmarktes im Umbruch erfüllen kann. In vielen Häusern wird schon ähnlich gedacht, in anderen wird es höchste Zeit zum Umdenken.

Ergo-Lebensversicherer mit neuen Vorständen

21.12.2017 | 14:00 Uhr | Anne-Christin Gröger

Zum Jahreswechsel treten die bereits 2016 angekündigten Umstrukturierungen bei Ergo in Kraft. Die stillgelegten Geschäftsbereiche Ergo Leben und Victoria Leben werden gemeinsam mit der Ergo Pensionskasse in eine so genannten „Kapsel“ zusammengefasst. Diese Gesellschaften erhalten mit Siegfried Nobel (Bild) und Joachim Fensch neue Vorstände. Außerdem: Die auf Versicherungsrecht spezialisierte Anwaltskanzlei Bach Langheid Dallmayr ernennt acht neue Counsel.

US-Steuerreform trifft Versicherer

21.12.2017 | 11:45 Uhr | Herbert Fromme

Ausländische Versicherer und Rückversicherer, die in den USA tätig sind, gehören zu den Opfern der US-Steuerreform. Wenn sie mehr als 500 Mio. Euro Umsatz haben und einen Teil des Geschäfts an andere Gesellschaften im eigenen Konzern rückversichern, wie es in der Industrieversicherung und anderen Bereichen üblich ist, müssen sie für das kommende Jahr 5 Prozent Steuern auf die Prämien zahlen, die sie weitergeben. Ab 2019 soll der Steuersatz 10 Prozent betragen. Versicherer wie HDI Global, Hannover Rück, Lloyd’s oder Munich Re sind betroffen.

Swiss Re: 2017 drittteuerstes Jahr für Versicherer

20.12.2017 | 13:30 Uhr | Patrick Hagen

Für Versicherer und Rückversicherer war 2017 ein besonders teures Jahr. Katastrophen verursachten vor allem in der zweiten Jahreshälfte hohe versicherte Schäden von 136 Mrd. Dollar, so der Rückversicherer Swiss Re in seinem aktuellen Sigma-Bericht. Damit war es das drittteuerste Jahr seit der Rückversicherer seine Statistik führt. Neben den Hurrikans „Harvey“, „Irma“ und „Maria“ führten auch zwei Erdbeben in Mexiko und die Waldbrände in Kalifornien zu hohen Schäden. Auch die gesamten wirtschaftlichen Schäden waren sowohl höher als im Vorjahr als auch im zehnjährigen Durchschnitt.


Seite 1 von 2