Aktuelles

IWF: BaFin soll unabhängiger werden

01.07.2016 | 14:00 Uhr | Herbert Fromme

Der Internationale Währungsfonds in Washington tritt dafür ein, dass die Finanzaufsicht BaFin unabhängiger von der Bundesregierung wird. Das geht aus dem gerade veröffentlichten Länderbericht über Deutschland hervor, der sich ausführlich mit der Lebensversicherung befasst. Weitere wichtige Empfehlungen: Die Aufsicht soll dafür sorgen, dass große Gesellschaften und Versicherer, die besonders risikoreich sind, schon jetzt Sanierungs- und Notfallpläne aufstellen. Und: Die BaFin soll das Recht haben, Versicherer zur Übertragung von Beständen zu zwingen.

M&A-Sparte vor Großschaden

01.07.2016 | 13:45 Uhr | Patrick Hagen

Die Anbieter von Versicherungen gegen finanzielle Risiken bei Fusionen und Übernahmen (M&A) müssen mit einem Großschaden rechnen. Es geht um die Übernahme des deutschen Armaturenherstellers Grohe durch das japanische Unternehmen Lixil. Nach dem Kauf ging die chinesische Grohe-Tochter Joyou nach einem Bilanzfälschungsskandal pleite. Der Kauf war mit einer M&A-Police abgesichert. Die Sparte ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen, das hat sich auf die Prämien ausgewirkt. Sie stehen mittlerweile stark unter Druck, hieß es auf der Financial Lines-Fachtagung des Kölner Assekuradeurs Dual.

Munich Re: Ergos Kapital ausreichend

01.07.2016 | 13:45 Uhr | Herbert Fromme

Der Rückversicherer Munich Re hat Investoren und Analysten in dieser Woche beruhigt: Zusätzliches Kapital werde die Tochter Ergo nicht benötigen, und die großzügige Dividenden- und Aktienrückkaufpolitik will der Vorstand beibehalten, so die Kernaussagen bei der Charmeoffensive. Das Unternehmen bezifferte auch die Auswirkungen der fallenden Zinsen auf die Gewinne. Die Erneuerung zum 1. Juli habe gezeigt, dass sich der Preisverfall in der Rückversicherung verlangsamt.

Die Zukunft ist vor allem eins: einfach

01.07.2016 | 12:30 Uhr | Herbert Fromme

Selbst bei einem äußerst effizient und freundlich arbeitenden Versicherer ist eine Schadenmeldung für einen nur wenig komplexen Schaden immer noch ein kleines Drama, das vor allem viel Zeit kostet. Für Abhilfe könnten Entwicklungen der großen Versicherer sorgen. Wenn sie halten, was ein Blick auf erste Prototypen zum Beispiel bei der Allianz verspricht, bringen sie wirklich eine Wende in der Schadenbearbeitung – jedenfalls aus Sicht des Kunden.


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