Aktuelles

Ein aufregender Juni

27.05.2016 | 13:00 Uhr | Herbert Fromme

Im Juni wollen die neuen Chefs von Zurich und Ergo ihre strategischen Weichenstellungen vorlegen. Sicher ist wohl bei beiden, dass die Digitalisierung und die Kostensenkung eine große Rolle spielen. Die Axa räumt vor der Amtsübergabe von Henri de Castries an Thomas Buberl in der obersten Führung schon einmal auf, das dürfte das Vorspiel für größere Änderungen im gesamten Konzern sein. Auch Allianz-Deutschlandchef Manfred Knof dürfte seine Strategie offenlegen. Im Herbst sehen die Branchenschwergewichte anders aus als heute.

Ombudsmann erhält mehr Beschwerden

24.05.2016 | 14:00 Uhr | Jonas Tauber

Den Versicherungsombudsmann haben 2015 mit 20.827 Eingaben so viele Beschwerden erreicht wie noch nie. Allerdings gab es erneut eine erhebliche Anzahl von Irrläufern im Zusammenhang mit Verbraucherkrediten, für die Günter Hirsch nicht zuständig ist. Bei den zulässigen Beschwerden gab es ein besonders hohes Wachstum in der Rechtsschutzversicherung und der Kfz-Kaskoversicherung. In der Lebensversicherung gab es trotz des 2015 verabschiedeten Lebensversicherungsreformgesetzes einen Rückgang.

Axa wird zum Nichtraucher

23.05.2016 | 18:45 Uhr | Patrick Hagen

Der Konzern gibt seine Investitionen bei Tabakherstellern und Zigarettenfirmen auf. Damit kommt er auch Forderungen von Großaktionären nach.

Axa verliert Vertrag mit Santander

23.05.2016 | 13:45 Uhr | Herbert Fromme

Die Axa Deutschland hat den Vertrag mit der Santander Consumer Bank, einer Tochter der spanischen Bank Santander, für die Versicherungskooperation in der Lebensversicherung in Deutschland verloren. Nach Informationen des Versicherungsmonitors hatte die Allianz in der Ausschreibung der Bank die Nase vorn. Über die Kooperation werden bislang jährlich Neuverträge mit Summen im dreistelligen Millionenbereich vermittelt. Santander arbeitet in der Schadenversicherung mit zahlreichen weiteren Versicherern zusammen.

Axa steigt aus Tabakinvestitionen aus

23.05.2016 | 13:00 Uhr | Patrick Hagen

Der französische Versicherer trennt sich von seinen Investitionen in die Tabakindustrie. Es geht um Investitionen von 1,8 Mrd. Euro. Als Begründung nannte der Versicherer die hohen Kosten für die Gesellschaft durch den Konsum von Zigaretten und anderen Tabakprodukten. Für einen großen Krankenversicherer wie Axa mache es keinen Sinn, in die Tabakindustrie zu investieren, sagte Thomas Buberl, der im September die Konzernführung übernimmt. Die Entscheidung zeigt, dass ethische Grundsätze für die Kapitalanlagen der Versicherer immer wichtiger werden.

E-Card für Flüchtlinge: Vorerst keine Änderungen in NRW

23.05.2016 | 06:15 Uhr | Ilse Schlingensiepen

Die nordrhein-westfälische Landesregierung sieht zurzeit keinen Anlass, die Rahmenvereinbarung zur Einführung einer Gesundheitskarte für Asylsuchende zu verändern.

Vorsicht, Versicherer sieht zu

22.05.2016 | 18:45 Uhr | Friederike Krieger und Anne-Christin Gröger

Die Unternehmen spüren ihren Kunden im Internet und in sozialen Netzwerken nach. Wer mit Surfbrett am Strand posiert, muss sich fragen lassen, ob er wirklich so krank ist wie behauptet.

Lebensversicherer und Ombudsmann

22.05.2016 | 16:00 Uhr | Patrick Hagen

An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Tätigkeitsbericht des Versicherungsombudsmanns und Zukunft der Lebensversicherung.

Heftige Unruhe

20.05.2016 | 16:00 Uhr | Herbert Fromme

In der Branche herrscht eine Unruhe wie schon lange nicht mehr. Solvency II, die ersten Solvenzzahlen und die „Manndeckung“ der BaFin zeigen Wirkung. Langjährige Geschäftsmodelle geraten ins Wanken, Vorstände müssen dringend neue Antworten finden. Auch bei den Vermittlern ist die Unsicherheit angesichts der Herausforderungen durch die Digitalisierung und die Kostensenkungsmodelle der Versicherer groß. Wer gewinnt? Die Versicherer, die auf hohe Finanzkraft setzen und ihre Leute im Innen- und Außendienst fair behandeln.

IDD: Teufel liegt im Detail

20.05.2016 | 15:00 Uhr | Friederike Krieger

Nur weil die EU bei der neuen Vermittlerrichtlinie IDD auf ein Provisionsverbot verzichtet hat, heißt das nicht, dass die Umsetzung für die Branche ein Spaziergang wird. Darauf wies der Anwalt Hans-Ludger Sandkühler bei einer Veranstaltung der Technischen Hochschule Köln hin. Denn die neuen Regeln stellen die bisherige Vertriebspraxis infrage. Sandkühler sieht insbesondere bei den sogenannten Wohlverhaltensregeln und bei den Anforderungen an die Vermittlung von Versicherungsanlageprodukten große Herausforderungen für Versicherer und Vermittler.


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