Aktuelles

Regierung hält an Nahles-Rente fest

29.01.2016 | 14:00 Uhr | Jonas Tauber

Die Nahles-Rente bleibt aus Sicht der Regierung ein vielversprechender Ansatz zu einer größeren Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) bei kleineren Unternehmen. Darüber hinaus seien aber weitere Änderungen nötig – etwa, um Anreize für Geringverdiener zu betrieblichen Vorsorge zu schaffen, sagte ein Vertreter des Arbeitsministeriums auf einer Konferenz. Der CDU-Rentenexperte Peter Weiß forderte, dass sich die Arbeitgeber wieder an den Beiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung beteiligen sollten. Dass Arbeitnehmer derzeit den vollen Betrag stemmen müssen, halte viele vom Abschluss einer bAV ab.

IDD: Versicherer unterschätzen Kosten

29.01.2016 | 13:30 Uhr | Anne-Christin Gröger

Die deutschen Versicherer haben Nachholbedarf bei der Vorbereitung der EU-Vermittlerrichtlinie IDD. Davon geht die Unternehmensberatung PPI aus und stützt sich auf eine aktuelle Umfrage unter Versicherern zum derzeitigen Stand der Umsetzung. Ein Ergebnis: Ein großer Teil der Versicherer will maximal 500.000 Euro für IDD ausgeben. Das könnte viel zu wenig sein, warnt PPI.

Illusionen auf beiden Seiten

29.01.2016 | 13:00 Uhr | Herbert Fromme

Der Versicherungstag der Süddeutschen Zeitung am 27. Januar in Bensberg hatte ein Hauptthema: Welches Geschäftsmodell funktioniert in Zukunft, und wie kommen die Gesellschaften dorthin? Einen wichtigen Aspekt lieferte Christian Mylius, Chef der Unternehmensberatung Innovalue. Er referierte die Ergebnisse von Befragungen jüngerer Menschen und von Vermittlern. Spannende Ergebnisse: Die Vermittler überschätzen ihre Rolle bei Bedürfnisweckung und Vertrieb gewaltig und missachten sträflich digitale Informations- und Aktionsmöglichkeiten. Aber auch Start-ups sollten ihre Selbsteinschätzung überprüfen: Die jungen Leute sind mehrheitlich enttäuscht von ihnen.

Online-Plattform für Ärzte, Apotheker und Pflegende

29.01.2016 | 08:00 Uhr | Ilse Schlingensiepen

Ein Versorgungsforschungsprojekt führt die unterschiedlichen Berufsgruppen, die Patienten im Altenheim versorgen, zusammen. Ziel: Die Arzneiversorgung soll sicherer werden.

Sinkende Gutschriften

28.01.2016 | 18:45 Uhr | Herbert Fromme und Patrick Hagen

Die althergebrachte Lebensversicherung bringt immer weniger Zinsen - und der Abwärtstrend dürfte sich fortsetzen. Die klassische Police ist ein Auslaufmodell.

KV Nordrhein sieht "echten Behandlungserfolg"

28.01.2016 | 14:30 Uhr | Ilse Schlingensiepen

Etwa 841.000 Patienten in Nordrhein sind aktuell in ein Disease Management Programm (DMP) eingeschrieben. Nach über zwölf Jahren DMP-Erfahrung zeigt sich hier: Die Programme können helfen, die Versorgung zu verbessern - in vielen Bereichen.

Zinszusatzreserve schmerzt immer mehr

28.01.2016 | 14:00 Uhr | Patrick Hagen und Herbert Fromm

Die Ratingagentur Assekurata erwartet, dass zahlreiche Lebensversicherer bei gleichbleibenden Marktbedingungen in drei Jahren Probleme bekommen werden, die Zinszusatzreserve zu stellen. Im kommenden Jahr werden die Lebensversicherer voraussichtlich für die nächste Generation von Verträgen zusätzliche Rückstellungen bilden müssen. Dann sind auch die Policen mit einer Garantie von 2,75 Prozent betroffen. Die laufende Verzinsung der Verträge sinkt marktweit weiterhin stark.

Grund: Abschlusskosten müssen weiter sinken

28.01.2016 | 13:30 Uhr | Friederike Krieger

Die hohen Abschlusskosten bei Lebensversicherungen sind Versicherungsaufseher Frank Grund ein Dorn im Auge. Er sieht zwar Fortschritte bei der Kostensenkung durch das Lebensversicherungsreformgesetz. Die Versicherer könnten allerdings noch mehr tun, glaubt er. Grundsätzlich ist Grund aber für die Beibehaltung des provisionsbasierten Vertriebs. Auf dem Versicherungstag der Süddeutschen Zeitung verteidigte er die neuen Eigenkapitalregeln Solvency II und sprach sich gegen eine grundlegende Reform des Regelwerks aus.

Legal blow to German brokers on delegated claims settlement

28.01.2016 | 13:15 Uhr | Herbert Fromme

Broker association considering constitutional complaint against decision

Ratingagenturen strafen AIG ab

28.01.2016 | 13:00 Uhr | Anne-Christin Gröger

Auf die Ankündigung des US-Versicherungsriesen AIG, seine Schadenreserven für Altlasten um 3,6 Mrd. Dollar aufzustocken, haben mehrere Ratingagenturen negativ reagiert. Moody’s stufte die Schaden- und Unfallsparte von AIG herab, A.M.Best will den Versicherer streng beobachten. Die betroffenen Versicherungsverträge liegen zum Teil zehn Jahre und mehr zurück. Auch die Ankündigungen von AIG, sparen zu wollen und Teile des Konzerns zu verkaufen, kam bei den Ratingagenturen nicht gut an.


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