Aktuelles

Arzt will für mehr Rente kämpfen

30.06.2015 | 22:15 Uhr | Ilse Schlingensiepen

Nur zwei Prozent mehr Rente in zehn Jahren für Mediziner in der Nordrheinischen Ärzteversorgung (NÄV). In der gesetzlichen Rentenversicherung sind es derweil neun Prozent. Ein Internist geht in die Offensive und erwägt sogar eine Klage gegen die NÄV.

NASA-Mission nicht versichert

30.06.2015 | 16:00 Uhr | Jonas Tauber

Rückschlag für die private Weltraumagentur SpaceX. Nach sechs erfolgreichen Versorgungsflügen zur ISS explodierte am Sonntag eine Falcon 9-Rakete samt Ladung – darunter ein Docking-Adapter für Raumtransporter. Versichert ist zumindest die Ladung nicht, die Kosten werden von den US-amerikanischen Steuerzahlern getragen. Ob die für die Wiederverwendung konzipierte Rakete selbst abgesichert war, ist unklar.

Cyber: EU-Verordnung könnte Nachfrage stärken

30.06.2015 | 13:00 Uhr | Patrick Hagen

Unternehmen drohen nach einem Datenverlust deutlich höhere Strafen, wenn demnächst neue EU-Datenschutzregeln in Kraft treten. Das könnte die Nachfrage nach Cyber-Policen in Deutschland beleben. Allerdings ist umstritten, ob Versicherer hierzulande überhaupt für solche Bußgelder aufkommen dürfen.

Willis und Towers Watson fusionieren

30.06.2015 | 11:45 Uhr | Herbert Fromme

Das Maklerunternehmen Willis und die Beratungs- und Maklergruppe Towers Watson fusionieren. Das neue Unternehmen hat 39.000 Mitarbeiter und 8,2 Mrd. Dollar Umsatz. Die Fusion soll Einsparungen von 100 Mio. Dollar bis 125 Mio. Dollar bringen. Trotz des Zusammenschlusses bleiben Marsh und Aon größer. Dennoch bringt der Schritt die beiden Weltmarktführer unter Zugzwang – sie müssen die Beratungs- und Dienstleistungsschiene ihrer Aktivitäten noch schneller ausbauen.

DVS criticises key aspects of recently passed German IT Security Bill

25.06.2015 | 15:00 Uhr | Jonas Tauber

German risk and insurance manager association DVS has criticised aspects of its country's IT Security Bill that was recently passed by Germany's lower parliamentary house the Bundestag.

Mehmet E. Göker – der entzauberte Verkäufer

25.06.2015 | 13:00 Uhr | Jonas Tauber

Mehmet E. Göker faszinierte Versicherer, Vertriebler und Kunden gleichermaßen. Nach der Insolvenz seiner Firma MEG hat er sich in die Türkei abgesetzt. Von dort versucht er noch einmal, mit privaten Krankenversicherungen das große Geld zu verdienen. Der Journalist Klaus Stern hat Göker zwei Jahre begleitet und den Dokumentarfilm „Versicherungsvertreter II – Mehmet Göker macht weiter“ herausgebracht. Dem Zuschauer wird rasch klar: Die große Zeit des Skandalvertreters ist lange vorbei.

Theologe stärkt BÄK den Rücken

25.06.2015 | 02:30 Uhr | Ilse Schlingensiepen

In einer Woche werden die kontroversen Positionen zur Sterbehilfe bei der Beratung im Bundestag ausgetauscht. Die Bundesärztekammer spricht sich klar gegen eine Freigabe aus. Jetzt erhält sie Unterstützung aus der Theologie.

OECD warnt Versicherer vor Risiko-Anlagen

24.06.2015 | 18:45 Uhr | Friederike Krieger

Nach dem Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Zentralbank hat jetzt auch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vor den Risiken des Niedrigzinsumfelds für Versicherer und Pensionsfonds gewarnt. Die Unternehmen sollten sich auf der Jagd nach höheren Renditen nicht zu riskanten Anlagestrategien verleiten lassen, rät die Organisation. Das bringe Gefahren mit sich, bis hin zur Insolvenz einzelner Gesellschaften. Aufseher und die Politik sollten daher ein genaues Auge auf die Anlagestrategien der Unternehmen haben.

Assekuranz noch nicht wieder auf Vorkrisenniveau

24.06.2015 | 12:45 Uhr | Jonas Tauber

Die internationale Versicherungswirtschaft konnte ihren Umsatz vergangenes Jahr recht deutlich steigern, zeigt die neue Sigma-Studie von Swiss Re. Dafür sorgte auch eine positive Entwicklung in den entwickelten Ländern. 2015 wird die Branche dennoch nicht die Profitabilität erreichen, die sie vor Ausbruch der Finanzkrise hatte, prophezeit der Rückversicherer. Niedrigzinsen, zunehmende Regulierung und Druck auf die Prämien bleiben ein Problem.

Keine Lösegelder für Terroristen

24.06.2015 | 12:30 Uhr | Patrick Hagen

Die britische Regierung hat Versicherern verboten, Lösegeld zu erstatten, wenn Terroristen im Spiel sind. Das könnte ein Wettbewerbsnachteil für den Londoner Markt werden, der das Geschäft mit Entführungspolicen dominiert. Die britischen Versicherer sind bemüht, die Auswirkungen der Gesetzesänderung herunterzuspielen.


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