Aktuelles

Brexit: Auf den Worst Case vorbereiten

16.11.2017 | 14:30 Uhr | Patrick Hagen

Die Verhandlungen zwischen EU und Großbritannien über den Brexit stecken in einer Sackgasse. Die Versicherer sollten sich daher auf den schlimmsten Fall vorbereiten – einen EU-Austritt Großbritanniens ohne ein Abkommen, rieten Branchenvertreter und Fachleute bei dem Breakfast Briefing des Versicherungsmonitors zum Brexit. Ein großes Problem ist der Umgang mit bestehenden Verträgen. Aber auch die wegfallende Freiheit im Personenverkehr hätte weitreichende Folgen.

Ertragskraft der Lebensversicherer sinkt

16.11.2017 | 13:30 Uhr | Friederike Krieger

Die Ratingagentur Assekurata hat erneut die Ertragskraft und die Garantiezinsverpflichtungen von 75 Lebensversicherern untersucht. Gegenüber der Vorjahres-Studie hat sich der Ertragspuffer zwischen Rechnungszinsanforderungen und Kapitalerträgen halbiert. Betrug er 2015 noch 0,44 Prozent der Deckungsrückstellungen waren es 2016 nur noch 0,22 Prozent. Schuld sind laut Assekurata das Niedrigzinsumfeld und die hohen Anforderungen durch die Zinszusatzreserve. Die Ratingagentur wies erneut auf die Gefahr hin, dass die Anbieter Risikogewinne von Berufsunfähigkeitsversicherten zur Quersubventionierung der Lebensversicherung nutzen könnten.

R+V-Vorstand Weiler geht in Ruhestand

16.11.2017 | 11:30 Uhr | Anne-Christin Gröger

Bei der R+V gibt es Veränderungen auf Leitungsebene: IT-Vorstand Peter Weiler (Bild) geht Mitte nächsten Jahres in den Ruhestand, seine Nachfolge ist noch offen. Magnus Haensler wird Betriebsleiter für die neu geschaffene Abteilung Strategisches Kundenmanagement bei den Wiesbadenern. Helvetia Deutschland legt ihre Vertriebsbereiche zusammen und bekommt mit Jürgen Horstmann einen neuen Vorstand für das neu geschaffene Ressort. Der österreichische Versicherer Uniqa baut ebenfalls um und bekommt mit Alexander Bockelmann und Sabine Usaty-Seewald zwei neue Vorstände.

Arag bündelt Arzt- und Krankendaten in einer App

16.11.2017 | 11:00 Uhr | Caroline Biallas

Mit einer neuen Gesundheits-App bietet die Arag ihren Krankenversicherten digitalen Zugriff auf all ihre medizinischen Daten. Die Kunden finden chronologisch sortiert Arztbesuche, Rezepte und Röntgenbilder und können ihre Belege digital an den Krankenversicherer übertragen. Derzeit arbeitet die Arag an weiteren Funktionen: Ab dem kommenden Jahr sollen die Versicherten auch ihre eigene digitale Gesundheitsakte erstellen sowie ihre Kontodaten ändern können.

Zurich-Chef Greco: Branche vor großen Veränderungen

15.11.2017 | 14:15 Uhr | Patrick Hagen

Der Schweizer Versicherer hat auf seinem Investorentag am Mittwoch seine Ziele bestätigt. Die geplanten Kosteneinsparungen will Zurich bis 2019 erreichen. Als Folge der Hurrikanschäden in den USA und der Karibik erwartet Zurich-Chef Mario Greco steigende Preise. Greco wurde aber auch grundsätzlich: Die Branche stehe vor tiefgreifenden Veränderungen und müsse sich stärker den Beziehungen zu den Kunden widmen. Es reicht nicht mehr aus, nur Bestände von Policen zu verwalten, so der Zurich-Chef.

Ergo Direkt: Risikolebenspolice online abschließen

15.11.2017 | 13:30 Uhr | Anne-Christin Gröger

Der Nürnberger Direktversicherer Ergo Direkt bietet seit knapp einem Jahr den Online-Abschluss einer Risikolebenspolice, Gesundheitsfragen inklusive. Auch eine reine Preisabfrage ist möglich. Das macht das Angebot so interessant für den Kunden, finden die Entwickler. Denn viele Interessenten wollten sich zunächst einmal unverbindlich über den Preis einer Police informieren, bevor sie direkt alle privaten Daten an den Versicherer weitergeben.

Digital Health – für Ärzte ein essenzieller Zukunftstrend

15.11.2017 | 06:30 Uhr | Ilse Schlingensiepen

Ärzte müssen offen für digitale Gesundheitslösungen sein und ihr Revier verteidigen, findet Dr. Franz Bartmann, Präsident der Ärztekammer Schleswig-Holstein. Sonst drohe Konkurrenz außerhalb des ärztlichen Systems, warnt er.

Die Poker-Rente

14.11.2017 | 19:15 Uhr | Jonas Tauber

Ein neues Gesetz soll die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung in kleinen Firmen erhöhen. Manche Experten sehen das neue Modell kritisch.

Ringdarlehen: Grüne bohren nach

14.11.2017 | 16:45 Uhr | Herbert Fromme und Friederike Krieger

Die Grünen im Bundestag haben den Vorwurf aufgegriffen, dass sich einige Versicherer vor Inkrafttreten von Solvency II gegenseitig nachrangige Darlehen gewährt haben, um ihre Eigenmittel zu erhöhen. Finanzexperte Gerhard Schick hat die Bundesregierung in einer Anfrage zu ihrem Erkenntnisstand zu Ringdarlehen gefragt. Staatssekretär Michael Meister sieht keinen Handlungsbedarf, weil die Darlehen ab 2026 ohnehin nicht mehr als Eigenmittel gelten, geht aber offenbar davon aus, dass es solche Darlehenssysteme vor Einführung von Solvency II gab.

Versichert von Amazon

13.11.2017 | 19:00 Uhr | Herbert Fromme

Der Versandhändler will in den Versicherungsmarkt einsteigen und sucht bereits Personal. Zunächst geht es zwar nur um Policen für Produkte. Das aber könnte nur der Anfang sein. Die Branche spricht denn auch von einer echten Bedrohung.